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Zermatt Marathon

Am Fusse des schönsten Berges der Welt, dem Matterhorn, fand am 7. Juli 2017 der Gornergrat Zermatt Marathon statt.

Bei idealen Wetterbedingungen erfolgte um 08:30 Uhr in St. Niklaus der Startschuss zur 17. Austragung der hervorragend organisierten Veranstaltung. Die Strecke führte auch in diesem Jahr von St. Niklaus über Zermatt, via Sunnegga zur Riffelalp und schlussendlich dem Trasse der Gornergrat-Bahn entlang zum Ziel auf dem Riffelberg auf 2585 müM.

Mit einer Zeit von 3:16.04 Std erreichte ich das Ziel als Gesamtzweiter.

Das Rennen wurde überlegen vom stark laufenden Schotten Robbie Simpson gewonnen. Das Podest komplettierte der Neuseeländer Vajin Armstrong. In Anbetracht der starken Konkurrenz war ich mit dem Ausgang des Rennens sehr zufrieden, gegen Robbie Simpson war kein Kraut gewachsen und meinen zweiten Rang konnte ich souverän verteidigen. 

Der Laufevent war auch in diesem Jahr ein absolutes Highlight und die erlebten Emotionen geben mir Motivation für weitere Herausforderungen.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich dem OK des Gornergrat Zermatt Marathons und all den freiwilligen Helferinnen und Helfern aussprechen, ihr seid grossartig. Ein besonderes "Merci" gehört Andrea Schneider, du bist unglaublich und ich weiss deine unermüdlichen Bemühungen sehr zu schätzen, schön, dass es dich gibt.

 

Rangliste: Datasport

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Zeitungsbericht Thurgauer Zeitung vom 09.07.2018
Zeitungsbericht TZ Zermatt Marathon 2018
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LGT Marathon

Am 16. Juni 2018 startete ich beim traditionellen LGT Bergmarathon von Bendern via Vaduz nach Malbun. Für mich war es die bereits siebte Teilnahme.

Nach Rang 3 im vergangenen Jahr konnte ich in diesem Jahr mit einer Endzeit von 3:10.14 einen weiteren Tagessieg, den insgesamt Sechsten feiern. 

Für mich war es ein grossartiger Tag im "Ländle" und nach meiner von Verletzungen geprägten Frühlingssaison, eine gute Standortbestimmung. Der Wettkampf zeigte mir auf, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde und ich bin zuversichtlich, dass ich im Hinblick auf die kommenden Wettkämpfe noch ein wenig zulegen kann.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Team des LGT Marathons bedanken, ihr habt wie immer auf der ganzen Linie überzeugt, schön wars, ich freue mich bereits auf die Austragung im 2019.   

 

Rangliste: Datasport

 

Als nächste sportliche Herausforderung steht für mich der Zermatt Marathon am 7. Juli 2018 auf dem Programm. Auf den Lauf am schönsten Berg der Welt freue ich mich enorm, die Gegend rund um Zermatt verleiht nur schon bei deren Anblick Flügel.

 

Berglauf Schweizermeisterschaft 2018

Am 2. Juni 2018 fanden im Rahmen der 42. Austragung der Kreuzegg Classic die Berglauf Schweizermeisterschaften statt. 

Die Gelegenheit mich mit den besten Bergläufern der Schweiz zu messen liess ich mir nicht nehmen. Mir diente der Lauf vor allem im Hinblick auf die längeren Distanzen als Standortbestimmung meiner Form am Berg. 

Die Strecke führte von Bütschwil via Krinau aufs untere Älpli und im Schlussabschnitt hinauf auf die auf 1265 müM gelegene Kreuzegg. Auf der 13.1 km langen Strecke gab es 860 Höhenmeter zu bewältigen. Leider konnte ich nach dem Start das schnelle Anfangstempo der Spitzengruppe nicht mithalten. Während des Laufes konnte ich jedoch wieder einige Plätze gutmachen und so klassierte ich mich auf dem 7. Schlussrang Overall was mir zugleich die Silbermedaille in der Alterskategorie Ü35 bescherte. Auf den Overallpodestplatz fehlten mir lediglich 33 Sekunden. Dies stimmte mich ein wenig nachdenklich und zugleich war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden.  

Zum überlegenen Schweizermeister kürte sich Christian Mathys, herzliche Gratulation an ihn. 

 

Resultate Berglauf SM

GP Bern

Am 19. Mai 2018 startete ich beim Grand Prix von Bern über die Distanz von 10 Meilen.

Vom Veranstalter wird der Lauf als die schönsten 10 Meilen der Welt betitelt. Als Läufer kann man dies absolut bestätigen. Die Zuschauermassen entlang der Strecke sind fantastisch und die Streckenführung durch die Stadt Bern einzigartig und genial.

Nach zuletzt aufsteigender Form erhoffte ich mir bei diesem Wettkampf eine Zeit nahe meiner persönlichen Bestleistung aus den vergangenen Jahren. 

Dieses Unterfangen gelang mir nicht wie gewünscht und ich musste mich im stark besetzten Teilnehmerfeld mit dem 22. Rang und einer Zeit von 54:08 begnügen. 

Trotzdem wird mir auch dieser GP in bester Erinnerung bleiben. Die tollen Momente in der Berner Innenstadt waren ein absolutes Highlight in meiner wegen einer Verletzung geprägten, kurzen Frühlingssaison. 

 

Besten Dank für die tolle Organisation und dem Team von Markus Ryffel. 

 

Rangliste GP Bern

Weltjahresbestzeit und Streckenrekord beim Neujahrsmarathon; Happy new Year

Laufend ins 2018 gestartet...

Mein Neujahrswechsel begann in diesem Jahr mit dem Startschuss des ersten Marathon des Jahres, dem Neujahrsmarathon in Schlieren, welcher in diesem Jahr bereits zum 14. Mal ausgetragen wurde. Pünktlich um Mitternacht startete der Wettkampf über die verschiedenen Distanzen. Die Marathondistanz führte über vier Runden, wobei die Passage durch die Festhalle mit ihrer stimmungsvollen Atmosphäre in jeder Runde das Highlight bildete. 

Es versteht sich von selbst, dass am Neujahrsmarathon mit seinem nächtlichen Start und einer Strecke vorwiegend auf Naturwegen keine persönlichen Bestzeiten gejagt werden können. Doch einmal im Leben eine Jahresweltbestzeit aufstellen zu können war mein Antrieb für die Teilname am Wettkampf. Entsprechend legte ich von Beginn an ein forsches Tempo vor, welchem keiner der weiteren Athleten folgen wollte. Auf den ersten beiden Runden konnte ich dieses Tempo mehr oder weniger halten, doch auf der zweiten Streckenhälfte zollte ich meinem Startfurioso Tribut und wurde zunehmend langsamer. Glücklicherweise konnte ich im Hinblick auf den Streckenrekord von einem grossen Zeitpolster zehren und so lief ich nach 2:31.27 als Gesamtsieger ins Ziel ein. Dies bedeutete für mich Weltjahresbestzeit und Streckenrekord zugleich. Ein geglückter Start ins neue Jahr, meine persönliche Mission konnte ich mehr als nur erfüllen. 

 

An dieser Stelle gilt es einen grossen Dank an die hervorragend organisierte Veranstaltung auszusprechen. Die Veranstaltung ist ein absolutes Muss für alle Sportbegeisterten, welche schon kurz nach Jahresbeginn die ersten Kilometer im Trainingstagebuch verbuchen möchten. Das OK und deren geschätzte Helfer unternahmen alles und verstanden es hervorragend aus einer Laufveranstaltung einen stimmungsvollen Jahresstart auf die Beine zu stellen. 

Einen weiteren grossen Dank möchte ich meinen Supportern aussprechen, welche mich mit einem grossartigen Fanplakat überraschten. 

 

Rangliste: Neujahrsmarathon 

 

Ich wünsche euch allen einen schwungvollen Start ins 2018 und die besten Wünsche für all eure Unterfangen. In sportlicher Hinsicht natürlich viel Erfolg, viele tolle Momente in der Natur und beste Gesundheit. Ich freue mich auf viele schöne Begegnungen mit euch und sende herzliche Grüsse. 

Saisonabschluss bei der Tour de Tirol

Grossartige Tage durfte ich bei der diesjährigen Tour de Tirol vom 6.-8. Oktober in Söll erleben.

Die Tour, bestehend aus drei Etappen über gesamthaft 75 km und 3500 hm, gehören seit meiner ersten Teilnahme im Jahre 2010 zu einem festen Bestandteil meiner Saisonplanung.

Bereits beim Startevent zur Tour, dem Söller Zehner, konnte ich mit dem Tagessieg Motivation und Energie für die weiteren Herausforderungen sammeln.

Am zweiten Wettkampftag stand mit dem Kaisermarathon mein persönliches Highlight der diesjährigen Tour de Tirol auf dem Programm. Mit dem Tagessieg und einem Vorsprung von 17 und mehr Minuten auf meine weiteren Konkurrenten legte ich den Grundstein für die Titelverteidigung in der Gesamtwertung.

Beim abschliessenden Pölven Trail konnte ich meinen Vorsprung in der Gesamtwertung verteidigen und mit einem 3. Rang in der Overall Wertung gelang mir ein gelungener Abschluss der Tour de Tirol.

Der Tagessieg beim Pölven Trail sicherte sich der Bulgare Mustafa Shaban, mit welchem ich mich bereits die gesamte Saison hindurch duellierte. Dass ich Mustafa beim Saisonfinale hinter mir lassen konnte, erfreute mich natürlich sehr, zumal der Bulgare zu den besten Bergläufern der Welt zählt. Die tollen Momente und die grossartige Stimmung anlässlich der Tour de Tirol lassen mich zuversichtlich auf zukünftige Herausforderungen blicken.

Ein grosses Dankeschön gilt es dem Veranstalter und den zahlreichen Helfern auszusprechen, welche trotz teilweise garstigen Wetterbedingungen mit Sturm, Schneefall und Regen alles unternahmen, um die Tour de Tirol auch in diesem Jahr zu einem Laufspektakel der Sonderklasse zu machen. Danke, ihr wart grossartig!

 

Ranglisten:

Söller Zehner

Kaisermarathon

Pölven Trail

Gesamtwertung Tour de Tirol  

 

Jungfrau Marathon

Am 9. September 2017 feierte der Jungfrau-Marathon seinen 25. Geburtstag.

Natürlich hatte der Jungfrau-Marathon auch in meiner Jahresplanung seinen festen Stellenwert. Zahlreiche schöne Erinnerungen an vergangene Austragungen und eine top organisierte Laufveranstaltung machen den Jungfrau-Marathon Jahr für Jahr zu einem absoluten Laufleckerbissen. Am Fusse von Eiger, Mönch und Jungfrau konnte ich meine grössten Berglauf-Erfolge feiern, aber leider musste ich auch schon bittere Enttäuschungen miterleben.

In diesem Jahr fühlte ich mich für den Lauf von Interlaken auf die Kleine Scheidegg gut vorbereitet, zumal ich in den Sommermonaten tolle Trainingsbedingungen vorfand und entsprechend viel und gut in den Bergen trainieren konnte.

Trotz der guten Voraussetzungen gelang mir die Umsetzung im Wettkampf leider nicht. Schon auf den ersten Kilometern musste ich feststellen, dass ich nicht den besten Tag erwischt hatte. In den flachen Abschnitten kam kein Laufgefühl auf und in den Steigungen fehlte mir die Kraft. Ab Wengen machte sich zudem die frischen Temperaturen bemerkbar und nagten an meiner Motivation. 

Mit einer Zeit von 3:15.13 Std erreichte ich das Ziel als Gesamt 9., in der Kategorie bedeutete dies der 4. Rang.

 

An der Siegerehrung, welche eigentlich ohne mich stattfand, erlebte ich trotzdem einen tollen und emotionalen Moment. Für meine Leistungen in den vergangenen Jahren wurde ich mit einem Spezialpreis, einer Armbanduhr der Marke Tissot ausgezeichnet. Die Übergabe fand im Rahmen der Männer-Siegerehrung statt und somit durfte ich trotzdem noch auf die grosse Bühne im Festzelt auf der Höhenmatte in Interlaken aufsteigen und die tolle Stimmung einfangen.

An dieser Stelle möchte ich ein herzliches Dankeschön dem Veranstalter des Jungfrau-Marathon, allen voran dem Rennleiter Richi Umberg, aber auch der Uhrenmarke Tissot als Sponsor für die tolle Uhr, aussprechen. 

Auch wenn der Tag in läuferischer Hinsicht nicht nach meinen Vorstellungen verlief, bleiben werden die schönen Erinnerungen an eine Laufveranstaltung, welche jedes Läuferherz höher schlagen lässt.

 

Rangliste: Datasport

Zermatt Marathon

Am Fusse des schönsten Berges der Welt, dem Matterhorn, fand am 1. Juli 2017 der Gornergrat Zermatt Marathon statt.

Bei frischen, jedoch für Läufer idealen Wetterbedingungen erfolgte um 08:30 Uhr in St. Niklaus der Startschuss zur 16. Austragung der hervorragend organisierten Veranstaltung. Die Strecke führte auch in diesem Jahr von St. Niklaus über Zermatt, via Sunnegga zur Riffelalp und schlussendlich dem Trasse der Gornergrat-Bahn entlang zum Ziel auf dem Riffelberg auf 2585 müM.

Mit einer Zeit von 3:10.37 Std erreichte ich das Ziel als Gesamtdritter.

Das Rennen wurde überlegen vom stark laufenden Amerikaner Eric Blake gewonnen. Auf dem 2. Rang klassierte sich der Kenianer Isaac Kosgei, welcher mir gegenüber einen Vorsprung von 43 Sekunden aufwies.

In Anbetracht der starken Konkurrenz war ich mit dem Ausgang des Rennens sehr zufrieden, zumal ich auf den letzten 150 m den Sieger des diesjährigen LGT Marathons, den Bulgaren Mustafa Shaban, ein- und überholen konnte. 

 

Rangliste: Datasport

 

 

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Bericht Zermatt Marathon Tages-Anzeiger vom 03.07.2017
Bericht Zermatt Marathon Tages-Anzeiger
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Bericht Zermatt Marathon Thurgauer Zeitung vom 03.07.2017
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LGT Marathon

Auf dem Weg zum Sassförkle; Bildquelle MJ
Auf dem Weg zum Sassförkle; Bildquelle MJ

Am 10. Juni 2017 startete ich beim traditionellen LGT Bergmarathon von Bendern via Vaduz nach Malbun. Für mich war es die bereits sechste Teilnahme.
Bis nach Steg, wo sich gleichzeitig das Ziel des Halbmarathon plus befand, konnte ich eine solide Leistung abrufen. Auf der zweiten Streckenhälfte ab km 31 bekundete ich jedoch zunehmend Probleme mit Bauch- und Wadenkrämpfen, welche das Laufen zur Tortur werden liessen.
Schlussendlich musste ich mich mit einem 3. Gesamtrang zufrieden geben.

Nach fünf Tagessiegen war der 3. Gesamtrang sicherlich ein kleiner Dämpfer, doch in Anbetracht der Umstände auch erklärbar.

Das Rennen wurde vom Bulgaren Mustafa Shaban gewonnen.

 

Rangliste: Datasport

 

Als nächste sportliche Herausforderung steht für mich der Zermatt Marathon am 1. Juli 2017 auf dem Programm.

Bis dahin gilt es die Kräfte neu zu bündeln und die Lehren und Erkenntnisse aus dem LGT Marathon umzusetzen.

 

Saisonstart 2017

Start zum Schluchseelauf 2017
Start zum Schluchseelauf 2017

Am 14. Mai 2017 startete ich beim Schluchseelauf rund um den gleichgenannten See über die Distanz von 18.2 km in die Laufsaison 2017.

 

Obschon die Frühjahrsplanung auf einen Flachmarathon ausgerichtet war, musste ich mein Unterfangen im Februar aufgrund von Achillessehnenproblemen stoppen und eine längere Laufpause einlegen.

 

Aus diesem Grund kam der Schluchseelauf gerade zum richtigen Zeitpunkt, um mich in der Aufbauphase einem ersten Formtest zu unterziehen.

Mit einer Zeit von 59:55 min blieb ich um 2 Sekunden über meinem im 2013 aufgestellten Streckenrekord. Mit dem 2. Rang Overall und dem Kategoriensieg M35 gelang mir ein geglückter Saisoneinstand, welcher mich positiv für kommende Taten stimmt.

Der Schluchseelauf wurde vom Deutschen Benedikt Hoffmann in einer Zeit von 59:13 gewonnen, was zugleich einem neuen Streckenrekord gleichkam.

 

Rangliste: mika timing 

 

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Sommerbilanz 2016

Auch wenn ich mir den Saisonverlauf anders geplant und vorgestellt habe, kann ich trotz allem auf eine erfolgreiche erste Hälfte der Saison 2016 zurückblicken.

 

Da ich mir meine Träume von einer möglichen Selektion für die Olympischen Spiele in Rio und der Teilnahme an den Europameisterschaften im Halbmarathon in Amsterdam auf Grund einer hartnäckigen Verletzung (muskuläre Disbalance im Gesäss) schon früh im Jahr abschreiben musste, konnte ich meine Vorhaben im April und nach ausgestandener Verletzungsphase neu überdenken.

 

So kam ich schlussendlich zum Entscheid, mich auch in diesem Jahr wiederum auf die Bergmarathone zu fokussieren. Am 11. Juni 2016 stand ich mit verkürzter Vorbereitungszeit und einiger Bedenken an der Startlinie des LGT Marathons. Das Rennen glückte mir jedoch nach Wunsch und ich konnte mit einer Zeit von 3:05:00 bei meiner vierten Teilnahme meinen vierten Tagessieg feiern. Die erlaufene Zeit, meine Zweitschnellste, stimmte mich positiv im Hinblick auf den Zermatt Marathon, welcher am 2. Juli 2016 stattfand. So trat ich in Zermatt mit neuer Energie und voller Optimismus an. Durch meine angriffige Laufweise konnte ich mit einem Start-Ziel Sieg auf dem Riffelberg einen weiteren tollen Erfolg feiern. Nach den Jahren 2011 und 2012 konnte ich meinen 3. Tagessieg am „schönsten Berg der Welt“, dem Matterhorn feiern.

 

Nunmehr steht bereits die Herbstsaison an, in welcher der Jungfrau-Marathon und die Tour de Tirol zu den absoluten Highlights zählen werden.

 

Mitunter wegen einem erfolgreichen Höhentrainingslager im Engadin und zahlreichen Trainings in den Bergen fühle ich mich fit und bereit für diese Herausforderungen und schaue voller Freude diesen Läufen entgegen.

 

Rückblick / Ausblick 2015

Seit dem emotionalen und tollen EM-Abendteuer von Zürich ist bereits ein Jahr vergangen. Ein Jahr. Ein Jahr, in dem ich zwar auf meiner Webseite nicht sehr fleissig war, in sportlicher Hinsicht aber doch einiges lief.

 

Im Vorfeld des EM-Marathons spielte ich oftmals mit dem Gedanken, die Laufschuhe an den Nagel zu hängen. Zu sehr nagte das Verletzungspech und die damit verbundene, schlechte Vorbereitung an mir.

Auch wenn mein Abschneiden beim EM Marathon eher bescheiden war; Die beim Wettkampf erlebten Emotionen und Gefühle verleiten mir neuen Schwung, um mich nochmals auf neue sportliche Herausforderungen zu fokussieren.

Nach den Europameisterschaften gab ich meinem Körper die nötige Ruhe, um sich von den Strapazen und auch vom noch immer spürbaren Ermüdungsbruch zu erholen. Danach setzte ich mir neue Ziele. Ich liebäugelte mit einer Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Peking. Für eine Qualifikation hätte ich eine Zeit von 2:15 Stunden unterbieten müssen. Am 19. April 2015 startete ich beim Linz Marathon in Österreich.

 

In der Vorbereitung auf diesen Selektionslauf und Frühlingshöhepunkt absolvierte ich den Kerzerslauf und den GP Fricktal. Ein erfolgreiches Trainingslager und die guten Resultate in den Vorbereitungsläufen stimmten mich hinsichtlich des Linz Marathon sehr positiv. Mit 2:17:20 Stunden konnte ich denn auch eine neue persönliche Bestleistung über die Marathondistanz erzielen. Aber: Der Traum von der WM-Teilnahme liess sich damit nicht erfüllen.

 

Als Alternative für Peking selektionierte ich mich für die Berglauf-Langdistanz Weltmeisterschaften in Zermatt.

In der Vorbereitung auf Zermatt erlitt ich in der Vorbereitung einen neuerlichen Rückschlag. Bei einem Trainingssturz in einer Downhill-Passage auf dem Kerenzerberg stürzte ich über einen Stein und zog mir eine Knochenabsplitterung in der grossen Zehe sowie eine starke Rippenprellung zu.

Unter diesen Voraussetzungen gelang mir nicht das gewünschte Abschneiden in Zermatt. Dennoch erinnere ich mich gerne an die Teilnahme an der WM zurück, die Stimmung, die Organisation und auch das Wetter war grossartig. Nichts liess zu wünschen übrig.

 

Gegenwärtig bereite ich mich auf die Herbstsaison vor. Zu den Highlight's zählen dabei sicherlich der am 12. September 2015 stattfindende Jungfrau-Marathon und die Tour de Tirol in Söll, die vom 9.-11. Oktober 2015 ausgetragen wird.

Sozusagen der Startschuss auf die Rennen bildete ein Trainingslager in Seefeld im Tirol in der vergangenen Woche. Dort startete ich beim Leutascher Ganghofertrail im Rahmen der Salomon Running Tour über die Halbmarathondistanz. Trotz müden Beinen konnte ich einen Tagessieg feiern. Das lässt mich auf eine erfolgreiche Herbstsaison hoffen.         

 

Zermatt Marathon 2015
Zermatt Marathon 2015
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Zeitungsbericht über die Weltmeisterschaften in Zermatt 2015
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Zeitungsbericht über den Linz Marathon 2015
Linz Marathon 2015.pdf
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Leichtathletik-Europameisterschaft Zürich 2014

Bildquelle athletix.ch
Bildquelle athletix.ch


Am vergangenen Sonntag stand der im Rahmen der Europameisterschaft in Zürich ausgetragene Marathon der Männer auf dem Programm. Es war ein grandioses Spektakel.

 

Noch immer bin ich überwältigt von den erlebten Emotionen und der unglaublichen Fanunterstützung entlang der Strecke. Dass ich an diesem denkwürdigen Tag teil des Schweizer Marathonteams sein durfte, macht mich unglaublich stolz. Ich möchte an dieser Stelle meinen Teamkollegen mit Viktor Röthlin, Tadesse Abraham, Christian Kreienbühl, Michael Ott und Adrian Lehmann herzlich für ihre Leistungen danken. Dank diesen tollen Wettkämpfen durften wir in der Team-Wertung die Bronzemedaille in Empfang nehmen. In der Einzelwertung erreichte ich den 44. Schlussrang.

 

Die am Sonntag erlebten Geschehnisse sind nur schwer in Worte zu fassen. Es herrschte eine Stimmung, die mir noch immer Gänsehaut bereitet. Sie machte diesen Marathon zur Superlative. Für solche Momente lohnt es sich zu laufen und die ganzen Strapazen der Vorbereitung auf sich zu nehmen.

 

Mein grosser Dank gilt an dieser Stelle auch allen Fans, die den Weg nach Zürich gefunden haben und für diese unglaubliche Atmosphäre gesorgt haben. Ihr wart grossartig.

 

In der Fotogallerie sind unter diesem Beitrag tolle Bilder von athletix.ch ersichtlich. Herzlichen Dank für die geschossenen Fotos.


Ein grosses Dankeschön dem Run Fit Thurgau

Lieber Run Fit Vorstand, liebe Mitglieder/-innen

Es ist mir eine grosse Ehre für unseren Verein an der Heim EM in Zürich mit von der Partie zu sein.

Aus diesem Grund danke ich euch schon jetzt für jeglichen Support entlang der Strecke.

Wir sehen uns am 17. August 2014 in der Limmatstadt.

 

@Präsi; ein grossartiger Marschbefehl, seid dabei, wenn die "gelbe Front" die Stadt Zürich einnimmt...

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Pädis Marathon-EM2014_Brief an die Mitgl
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Höhen und Tiefen

Traumhaftes Engadin
Traumhaftes Engadin

Wer auf den Gipfel will, muss auch Täler durchschreiten...

Nichts kann meine vergangenen Monate in sportlicher Hinsicht besser zusammenfassen als zwei Begriffe: Höhen und Tiefen.

 

Im April nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Zürich Marathon und dem Erreichen der EM-Limite war meine sportliche Welt mehr als nur in Ordnung. Wie geplant legte ich im Anschluss an den Marathon eine mehrwöchige Laufpause ein, um meinem Körper und Bewegungsapparat die nötige Erholung zu gönnen. Mit Alternativtraining hielt ich mich fit und freute mich auch schon wieder auf den "Laufwiedereinstieg" nach der Pause.

Anfang Mai wurde schliesslich die Nomination für das Schweizer Marathonteam an der EM bekanntgegeben. Mit meiner Selektion ging für mich ein grosser Traum in Erfüllung. Endlich an einem Grossanlass teilnehmen zu können und dies im eigenen Land, einfach nur fantastisch!

 

Fast gleichzeitig fand die Wahl des Swiss Starters für den Monat April statt. Dank Euren Bemühungen und Stimmen konnte ich diese Wahl gewinnen und den tollen Preis, einen iPad mini mit persönlicher Gravur, in Empfang nehmen. Herzlichen Dank Euch allen, die Wahl hat mich sehr erfreut.

 

Damit hatte es sich aber mit den erfreulichen News. Nachdem ich nach der Trainingswiederaufnahme vermehrt einen stechenden Schmerz im Schienbein verspürt und sich dieser bei jeder Laufeinheit bemerkbar gemacht hatte, wusste ich, dass irgendetwas nicht stimmen konnte. Trotz dieser Umstände entschloss ich mich am Muttertag zu einem Start beim Schluchseelauf in Deutschland. Der 18,5 km lange Rundkurs um den See wurde für mich zur Qual. Echte Lauffreude wollte in diesem Jahr nicht aufkommen, der Schmerz im Schienbein ein ständiger Wegbegleiter war.

Medizinische Abklärungen in der Folgewoche ergaben Klarheit; die Schmerzen im Schienbein entpuppten sich als Ermüdungsbruch.

Folglich durfte ich während rund sechs Wochen keinem geregelten Lauftraining mehr nachgehen. Mit Alternativsportarten wie Aquajogging, langen Veloausfahrten, Kraft- und Crosstrainereinheiten versuchte ich meine Fitness aufrechtzuerhalten. Mit zunehmender Laufabstinenz geriet auch mein Traum vom Start an der EM ins Wanken. Gedanklich war der 17. August allgegenwärtig und irgendwie doch weit entfernt. Sollte mein Traum so kurz von der Ziellinie platzen?

 

Immerhin konnte ich Ende Juni langsam wieder ins Lauftraining einsteigen. Anfangs Juli steigerte ich meine Umfänge in gewohnte Kilometerzahlen, begünstigt wurde dies durch einen zweiwöchigen Trainingsaufenthalt im Laufparadies von St. Moritz. Im Engadin war mit Ausnahme von Adrian Lehmann das gesamte Männer Marathonteam anwesend. Da mir das Tempo der anderen Kollegen oft zu schnell war, versuchte ich, nach meinem Wohlbefinden zu trainieren. Dabei unternahm ich auch zahlreiche längere Trailläufe, die zur Motivationssteigerung beitrugen.

 

Nun kann ich seit mehreren Wochen wieder einem geregelten Training nachgehen, die Leistungssteigerung ist merklich spürbar. Doch im Hinblick auf den bevorstehenden EM- Marathon bleibt eine Ungewissheit: Respekt vor der Strecke, der Konkurrenz, der eigenen Leistungsfähigkeit. Gerne hätte ich in meiner Vorbereitung den einen oder anderen Härtetest in Form eines Wettkampfes absolviert, doch die Zeit lief mir förmlich davon. Es gilt jetzt vorwärts zu schauen, positiv zu bleiben und zu hoffen, dass am grossen Tag, dem 17. August, alles gut kommt.

In diesem Sinne bedanke ich mich für all Eure Aufmunterungen und Eure Unterstützung in den vergangenen Wochen. Es ist schön zu wissen, auch in weniger erfreulichen Zeiten auf euch zählen zu können.

 

Ich freue mich auf ein Wiedersehen entlang der EM-Strecke in Zürich und bedanke mich bereits jetzt auf Euren lautstarken Support.

 

Ps untenstehend zwei Beiträge aus der Sonntagszeitung und dem St. Galler Tagblatt welche mein Leben als Sporlter und Berufstätigen wiederspiegeln. Danke Monica und Ralf für die gelungene Berichterstattung.

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St. Galler Tagblatt vom 19.07.2014
Auf leisen Sohlen und eigene Faust
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Sonntags Zeitung vom 27. Juli 2014
Das Ziel ist das Ziel
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Herzlichen Dank für Euren grossartigen Support

Beim diesjährigen Zürich Marathon durfte ich einen meiner bislang grössten sportlichen Erfolge feiern.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für all euren Support bedanken. Mir ist bewusst, dass ohne eure Unterstützung dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Als "Hobbyläufer" durfte ich auf eine auf mich abgestimmte und meiner Trainingsplanung und Wünschen angepasste Dienstliste zählen, was für meinen Vorgesetzten nicht immer ganz einfach war. Firg ich bin dir zu grossem Dank verpflichtet und ich weiss deine Unterstützung sehr zu schätzen, schön, dich als Vorgesetzten zu haben.

 

Ein grosser Dank gelobt jedoch auch meinen Liebsten und meinem nächsten Betreuerstab, welche mich nicht nur bei fast jedem Wettkampf unterstützen sondern mir auch viel Last und Arbeit im Alltag abnehmen, es ist schön, euch an meiner Seite zu wissen.

 

Ein weiterer Dank möchte ich all denen Personen aussprechen, welche immer an mich geglaubt haben, welche mich jeweils an den Wettkämpfen immer wieder lautstark anfeuern und mich auch in weniger erfolgreichen Zeiten stets wieder aufgebaut haben.

 

Zuletzt möchte ich mich auch bei meinen Partnern und Sponsoren bedanken, es ist schön euch im Team zu haben, die Zusammenarbeit bedeutet mir sehr viel und ist für mich als Langstreckenläufer "Gold" wert.

 

Schweizermeistertitel über die Marathondistanz

Unterwegs dem Ziel entgegen
Unterwegs dem Ziel entgegen

Am Sonntag, 6. April startete ich zu meinem grossen Frühjahresziel, dem Zürich Marathon. Auf Grund meiner Vorbereitung peilte ich eine Schlusszeit von 2.19 Std an. Bei nahezu idealen Wetterbedingungen startete der Wettkampf um 08.30 Uhr auf dem Mythenquai beim Hafendamm Enge in Zürich. Meine Beine fühlten sich von Beginn weg sehr gut an und so konnte ich nach einer eher gemächlichen Anfangsfase kontinuierlich mein Tempo steigern. Glücklicherweise fand ich nach wenigen Kilometern Unterschlupf in einer vierköpfigen Gruppe mit dem Vorjahresschweizermeister Michael Ott. Unsere Gruppe harmonisierte gut zusammen und das Tempo entsprach meinen Vorstellungen. Bis zum Wendepunkt in Meilen schlossen jedoch mehrere Läufer von hinten auf uns auf, was mich ein wenig verunsicherte, zumal Michael Ott dann auch noch bedauerlicherweise aus dem Wettkampf ausstieg. Doch auf dem Rückweg in Richtung Zürich zeigte sich dann, dass ich meinen Wettkampf richtig eingeteilt hatte, so konnte ich mein Tempo mehr oder weniger durchziehen und beendete den Lauf in einer für mich fabelhaften Zeit von 2.18.14 Std. Dies war gleichbedeutend mit dem Schweizermeistertitel über die Marathondistanz was mich sehr erfreute. Nach zwei Silbermedailen aus den Jahren 2010 und 2012 bedeutete dies meinen ersten Titel über die Marathondistanz.

 

Mit meiner erlaufenen Zeit konnte ich zudem die vom Verband geforderte Limite für die Leichtathletik- Europameisterschaften um fast sechs Minuten unterbieten. Nun fiebere ich gespannt auf die am 2. Mai stattfindende Pressekonferenz entgegen, an welcher die Selektion für das Marathon-Team bekannt gegeben wird.

 

Link zur Rangliste

 

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Bericht Thurgauer Zeitung vom 7. April 2014
Der grosse Tag des Patrick Wieser
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Titel ist für Wieser nur Zugabe
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Rang 2 beim "Heimrennen" in Winterthur

Am vergangenen Samstag, 1. März 2014 startete ich im Rahmen des zum ZüriLaufCups dazugehörenden 47. Laufsporttag Winterthur. Trotzt meteorologischem Frühlingsbeginn zeigte sich der noch junge Frühling leider eher von seiner bewölkten und grauen Seite. Auch die Temperaturen lagen an diesem Samstag tief, doch immerhin zeigte sich die Strecke in einem guten, wenn auch nicht ganz trockenen Zustand. Die Eckpunkte der 11.0 Kilometer langen Laufstrecke waren wiederum der zügige Anstieg der ersten zwei Kilometer, die vielen Kurven entlang der Naturstrassen im weitläufigen Waldgebiet des Eschenberges und das lang abfallende Wegstück vor dem flachen letzten Kilometer zum Ziel beim Schulhaus Steinacker in Seen, welches ca. 1 km von meinem Wohnort entfernt liegt. Mit einer Endzeit von 35.07 min klassierte ich mich in der Tageswertung hinter dem neuen Streckenrekordinhaber Estefanun Hailemichael auf dem 2. Schlussrang. Das Podest wurde mit dem Weltklassetriathleten Ruedi Wild auf Rang 3 komplettiert.

 

Link zur Rangliste

Reusslauf

Quelle alphaphoto.com
Quelle alphaphoto.com


Formtest in Bremgarten

 

Am vergangenen Samstag, 22. Februar 2014 startete ich beim Bremgarter Reusslauf über die Distanz von 11 km. Bei guten Strecken- und Wetterbedingungen stellte der Lauf eine weitere Standortbestimmung im noch jungen Laufjahr dar. Zudem diente der Lauf als schnelle Trainingseinheit nach dem Trainingslager.

Mit einer Zeit von 34.36 min, was einem Kilometer-Durchschnitt von 3.08 min/km entsprach, konnte ich die Strecke auf dem 6. Kategorienrang absolvieren. Auf den Tagesschnellsten, Merhawi Asmelash büsste ich 1.23 min ein. In Anbetracht der vom Trainingslager noch nicht erholten Beine, konnte ich mit dem Ausgang des Wettkampfes zufrieden sein, auch wenn ich mir eine noch schnellere Zeit erhofft hatte. Nunmehr steht ein weiterer zweiwöchiger Umfangblock mit einem weiteren Testlauf am 1. März, dem Winterthurer Laufsporttag im Rahmen des ZKB-Laufcups an.

Link zur Rangliste

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Bericht Thurgauer Zeitung vom 28.02.2014
Interview nach dem Reusslauf
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Trainingslager Lanzarote

Unterwegs auf der Insel Lanzarote
Unterwegs auf der Insel Lanzarote

Anfangs Februar reisten wir wie bereits in den vergangenen Jahren für zwei Wochen auf die Kanareninsel Lanzarote ins Trainingslager. Von Puerto del Carmen aus fanden wir gute Trainingsbedingen bei meist sonnigen und idealen Temperaturen vor. Die Zeit auf der kargen Vulkaninsel war streng, jedoch auch erfolgreich; dabei konnte ich viele lange Trainingseinheiten zu Fuss, wie auch mit dem Velo absolvieren.

 

Die Grundbasis für die kommenden Laufhighlights sind gelegt, nun gilt es weiterhin an der Schnelligkeit aber auch an der Ausdauer zu feilen damit am 6. April 2014 der krönende Abschluss eintritt.

 

Der 6. April ist dementsprechend fett in der Agenda eingetragen, weil an diesem Datum der Zürich Marathon und damit mein Versuch, die EM-Quali für die Heim-EM von Mitte August zu erreichen, stattfinden wird.

 

Nach dem Trainingslager, am Samstag 22. Februar 2014 findet jedoch erst einmal ein weiterer Formtest anlässlich des Reusslaufes in Bremgarten statt. Ich freue mich auf die 11km lange Strecke entlang der Reuss und durch das schöne Städtchen Bremgarten.

 

 

 

 

 

Geglückter Saisonstart

Bildquelle run4fun.ch
Bildquelle run4fun.ch

Tagessieg mit neuem Streckenrekord

 

Am vergangenen Samstag, 11. Januar 2014 startete ich im Rahmen des zum ZüriLaufCups dazugehörenden 47. Dietiker Neujahrslauf in die Laufsaison 2014. Bei guten Strecken- und Wetterbedingungen stellte der Lauf eine erste Standortbestimmung im noch jungen Laufjahr dar. Mit einer Zeit von 38.03 min konnte ich die 12.1 km lange Strecke als Tagesschnellster absolvieren. Zugleich stellte ich mit meiner Zeit einen neuen Streckenrekord auf, was mich sehr erfreute. Das Resultat zeigt mir auf, dass ich hinsichtlich meines grossen Zieles auf dem richtigen Weg bin, nun gilt es in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin an der Ausdauer und Schnelligkeit zu arbeiten, um auch am 6. April beim Zürich- Marathon auf Rekordjagt zu gehen.

Zeitungsbericht

 

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Zum Jahreswechsel

Bild Quelle @firg
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Der Jahreswechsel regt auch immer wieder dazu an, sich Gedanken über Vergangenes, aber auch über die Zukunft zu machen.

 

 Aus sportlicher Sicht verlief meine vergangene Saison sicherlich nicht nach Wunsch, immer wieder wurde ich von gesundheitlichen Rückschlägen gebremst. So war es zu Jahresbeginn ein Kreuzbeinbruch, welcher meine Frühjahrsziele und ein Start beim Zürich Marathon verunmöglichten. Beim Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen konnte ich beim GP von Bern, dem Schluchseelauf und dem LGT Marathon im „Ländle“ sehr erfreuliche Leistungen erzielen. Doch bereits beim Zermatt Marathon Anfangs Juli wurde ich von einer körperlichen Schwäche heimgesucht, welche mich bis in den Spätherbst hartnäckig begleitete. Demzufolge kann ich mit meinen im Herbst absolvierten Läufen nicht zufrieden sein, zumal ich an die Erfolge aus dem Herbst 2012 erzielten Resultate anknüpfen wollte. Anlässlich einer längeren Pause im Anschluss an die Tour de Tirol konnte ich neue Motivation tanken.

Das Training macht mir nunmehr wieder Spass, was sich auch in meinen Trainingswerten wiederspiegelt. So konnte ich auch beim Silvesterlauf in Eschlikon einen Aufwärtstrend erkennen, welcher für die kommenden Aufgaben hoffen lässt.

 

Mit der Leichtathletik Europameisterschaft im kommenden August  in Zürich steht in diesem Jahr ein absolutes Highlight vor der Türe. Auch für mich als Marathonläufer wäre es ein grosser Traum, wenn ich mich für diesen Grossanlass qualifizieren könnte. Aus diesem Grund gilt es nun alles daran zu setzen, dieses Ziel zu erreichen. Dazu benötige ich bis zum Ende der Qualifikationsperiode eine schnelle Marathonzeit um mich für das Schweizer Marathon Team zu empfehlen. Zu diesem Zweck habe ich mir den 6. April 2014 dick in der Agenda hervorgehoben. An diesem Tag wird der Zürich Marathon stattfinden, an welchen ich aus der Vergangenheit gute Erinnerungen habe. Nunmehr soll es auch in diesem Jahr mit einer top Zeit aufgehen, in der Hoffnung, dass mich diese zur Teilnahme an der EM berechtigt.  

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei all jenen bedanken, welche mich bislang auf meinen sportlichen Unterfangen durch gute und manchmal auch ein wenig schwierigere Zeiten begleitet haben. Ohne euch wäre mein sportlicher Traum bereits ausgeträumt bevor er erst richtig entbrannt ist. 

 

Ein herzliches Dankeschön gebührt jedoch auch meinen Sponsoren, es ist toll mit solchen Partnern zusammenarbeiten zu können. 

 

Zu guter Letzt möchte ich euch allen ein gesundes neues Jahr mit vielen Freuden und tollen, bleibenden Erlebnissen wünschen.

 

Auf ein baldiges Wiedersehen und mit den besten Neujahrsgrüssen!

 

 

 

Silvesterlauf Eschlikon

Am 30. Dezember startete ich zum letzten Wettkampf des Jahres 2013. Beim Silvesterlauf von Eschlikon galt es vier Runden mit einer Gesamtlänge von 6,8 km zu absolvieren. Mit einer Schlusszeit von 20.24 min konnte ich mich zwischen dem Orientierungslauf-Geschwisternpaar Daniel und vor dessen Bruder Martin Hubmann auf dem 2. Gesamtrang rangieren.

 

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Rückblick Herbstsaison

Unterwegs am Greifenseelauf 2013
Unterwegs am Greifenseelauf 2013

Seit meinem letzten Bericht vom Jungfrau Marathon sind bereits wieder einige Wochen vergangen. Rückblickend möchte ich an dieser Stelle meine etwas verkorkste Herbstsaison zusammenfassen. Bereits die Vorzeichen für den Jungfrau Marathon standen unter einem etwas schlechten Stern und trotzdem wollte ich mein Programm wie geplant durchziehen.

 

Greifenseelauf 2013

Nach dem Jungfrau Marathon und nur einer Woche Pause startete ich am 21. September 2013 beim 34. Greifenseelauf über die Halbmarathondistanz. Dieser Wettkampf wurde im Rahmen der Halbmarathon Schweizermeisterschaft, wo ich meinen Podestrang aus dem Vorjahr unbedingt verteidigen wollte, ausgetragen. Nach der Hälfte der Distanz musste ich jedoch einsehen, dass meine Beine nicht so laufen wollten, wie dies mein Kopf vorgesehen hatte. Auf der zweiten Streckenhälfte verlor ich nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch Rang um Rang. Schlussendlich musste ich mich mit einer Zeit von 1:10:31 begnügen, was in der Kategorie den 7. Schlussrang bedeutete.

 

 

Tour de Tirol 2013

Die diesjährige Tour de Tirol wurde vom  4.-6. Oktober 2013 ausgetragen. Wie in den vergangenen Jahren folgte am Freitag der Startschuss zur Tour mit einem 10 km Lauf über drei Runden rund um den Veranstaltungsort Söll im Tirol. Als Tour Sieger des vergangenen Jahres hatte ich mir für die Tour viel vorgenommen, doch schon beim 10 km Lauf bekundete ich Mühe das hohe Tempo der Schnellsten mitzuhalten. So musste ich mich am Ende mit Rang 5 und mit über zwei Minuten Rückstand auf den Sieger begnügen. Am Samstag erfolgte der Startschuss zum Kaisermarathon welcher von Söll zur Hohen Salve führte. Dabei konnte ich bis zur Halbmarathondistanz in der Spitzengruppe mithalten. Doch beim ersten längeren Anstieg von Ellmau hinauf zum Hartkaiser verliessen mich die Kräfte und aus dem Wettkampf wurde für mich eine nicht enden wollende Wanderung… Mit zunehmender Dauer des Wettkampfes zogen auch noch starke Nebelbänke auf, welche die Strapazen zusätzlich verstärkten. Dies bewegte den Veranstalter schlussendlich auch dazu, die Strecke vor dem berühmt berüchtigten Schlussanstieg zu beenden. Doch diese Massnahme galt nur für den hinteren Teil des Feldes, so musste ich mich doch noch durch den dichten Nebel hinauf zum Ziel quälen. Dass ich jedoch rund eine halbe Stunde auf meinen Streckenrekord aus dem Vorjahr einbüsste, war sicherlich nicht nur auf Grund des schlechten Wetters. Immerhin konnte ich im Ziel die Tafel mit allen bisherigen Siegern betrachten, welche beim Anblick meines Namens wieder ein Lächeln in mein Gesicht zauberte. Gewonnen wurde der Bergklassiker vom sympathischen Italiener Gerd Frick. Als 8. büsste ich mehr als eine Viertelstunde auf ihn ein. Den Abschluss der Tour de Tirol bildete am Sonntag ein Halbmarathon über sieben Runden im Dorf Söll. Es war das erwartete Rennen gegen den sogenannten „inneren Schweinehund“. Die Beine brannten schon vom ersten Meter an und meine Devise lautete nur, schnellstmöglich und ohne grosse Schmerzen die Ziellinie zu erreichen. In der Gesamtwertung konnte ich mich um zwei Positionen auf den fünften Schlussrang verbessern, dies tröstete jedoch nicht über eine verpatzte Tour de Tirol, insbesondere über den missglückten Kaisermarathon hinweg.

 

 

Jungfrau Marathon 2013

Jungfrau Marathon 2013
Jungfrau Marathon 2013

Am vergangenen Samstag startete ich beim 21. Jungfrau Marathon nach gut zweimonatiger Wettkampfpause in die Herbstsaison. Der Start ist in Interlaken (565 m über NN) und der Lauf endet auf der Kleinen Scheidegg (2.095 m über NN) vor dem Dreigestirn der weltbekannten Berge des Jungfraumassivs: Eiger, Mönch und Jungfrau. Dabei sind 1.829 Höhenmeter aufwärts und 305 Höhenmeter abwärts zu überwinden. Der höchste Punkt wird bei Kilometer 41 auf 2.205 m über NN erreicht. Die äusseren Rahmenbedingungen waren auch am vergangen Samstag wiederum perfekt und wir Läufer konnten vom zahlreichen Zuschauersupport entlang der Strecke profitieren. Nicht nur die fantastische Bergkulisse sondern eben auch die erwähnten Zuschauermassen verwandeln den Jungfrau Marathon alljährlich zu einem absoluten Laufleckerbissen.

Nach dem zuletzt eher bescheidenen Abschneiden beim Zermatt Marathon blickte ich im Vorfeld des Laufes eher skeptisch dem Wettkampf entgegen, in den Sommermonaten wurde ich immer wieder von Energielosigkeit geplagt, welche auch das Training beeinflussten.

Trotzdem versuchte ich nach dem Startschuss in Interlaken ein hohes Tempo anzuschlagen und integrierte mich bis km 7 in die siebenköpfige und von afrikanischen Spitzenleuten angeführte Spitzengruppe. Als dann das Tempo nochmals erhöht wurde musste ich abreissen lassen und mein eigenes Tempo laufen. Als Einzelkämpfer erreichte ich an sechster Stelle liegend die Wintersportdestination Wengen bevor ich dann im Aufstieg Richtung Wengeneralp nach und nach von weiteren ausländischen Läufern überholt wurde.

Als zweitbester Schweizer Läufer hinter Viktor Röthlin und mit einer Zeit von 3.09.05 erreichte ich die angestrebte Top 10 Rangierung nicht und musste mich mit dem 12. Schlussrang begnügen.

 

Weitere Bereichte zum Jungfraumarathon folgen in den kommenden Tagen

 

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Bericht in der Thurgauer Zeitung vom 17.09.2013
Bericht JM 2013 TZ.pdf
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Zermatt Marathon

Zermatt 2013
Zermatt 2013

Am vergangenen Samstag stand der 12. Zermatt Marathon mit Start in St. Niklaus und dem Ziel auf dem Riffelberg auf dem Programm. Bei grandiosen Wetterbedingungen startete ich bereits zum vierten Mal in Folge zum wunderschönen Event am Fusse des wohl schönsten Berges der Welt, dem Matterhorn! Nach zwei Siegen in den Jahren 2010/2011 und dem zweiten Rang im Vorjahr startete ich voller Zuversicht in das Rennen.

 

Luftsprünge wie auf dem Foto konnte ich in diesem Jahr leider keine verzeichnen, bis km 26 verlief mein Rennen zwar nach Plan doch im Aufstieg Richtung Sunnegga verliessen mich meine Kräfte und ich büsste bis ins Ziel viel Zeit und vier Ränge ein. So klassierte ich mich auf dem "enttäuschenden" 6. Gesamt- und dem 3. Kategorienrang.

 

Auch wenn mein Wettkampf nicht nach Plan verlief, so darf ich auf ein wunderschönes Wochenende im Wallis zurückblicken;

Das Alpenpanorama und die tolle Stimmung in und rund um Zermatt wird mir Motivation genug geben um für neue Herausforderungen gerüstet zu sein.

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei Andrea Schneider und ihrem gesamten OK für die tadellose Organisation bedanken, es war wiederum ein grossartiges Erlebnis bei euch am Zermatt Marathon. Ich freue mich bereits auf den 5. Juli 2014...

 

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Mosnanger Geländelauf

Am vergangenen Samstag stand ich beim 54. Mosnanger Geländelauf an der Startlinie. Das Rennen über die Distanz von 11.8 km beendete ich auf dem 2. Gesamtrang mit einer Zeit von 40:12 min. Somit verpasste ich die Verteidigung meines Vorjahressieges um 35 Sekunden. Gewonnen wurde das Rennen vom afrikaner Fikru Guta. Der Lauf diente für mich, im Hinblick auf den kommenden Zermatt Marathon vom 6. Juli, vor allem als schnelle Trainingseinheit im hügeligen Gelände.

 

Logo Zermatt Marathon

4. Tagessieg beim 14. LGT Alpin Marathon

Bild swiss-image.ch
Bild swiss-image.ch

Gestern Samstag wurde um 9 Uhr zum 14. LGT Alpin Marathon von Bendern nach Malbun gestartet. Beim Berglaufklassiker im "Ländle" gilt es Steigungen von gesamthaft 1870 m und Gefälle von 720 m zu überwinden. Aufgrund meines in der Vorwoche erlittenen Rippenbruches, stand ich mit ein wenig Skepsis an der Startlinie.

 

Ich versuchte trotzdem von Beginn weg aufs Tempo zu drücken, was mir auch sehr gut gelang. Das Rennen gestaltete sich für mich zu einem Alleingang: Bis ins Ziel lief ich auf meinen ersten Verfolger einen Vorsprung von rund neun Minuten heraus.

 

Mit einer Endzeit von 3.03.59 Stunden konnte ich meine Vorjahreszeit deutlich verbessern.

Es gelang mir aber nicht, mich an meine Bestzeit von 2.56.57 Stunden von 2011 heranzutasten: Zu hoch waren die gestrigen Temperaturen.

 

Mit dem diesjährigen Erfolg errang ich meinen insgesamt vierten Tagessieg bei meiner vierten Teilnahme in den vergangenen vier Austragungen. Malbun scheint für mich also ein gutes Pflaster zu sein. Natürlich hoffe ich, dass ich auch in Zukunft noch viele schöne Erlebnisse im "Ländle" erleben darf.

 

An dieser Stelle gebührt ein herzliches Dankeschön dem LGT Alpin Marathon OK.

 

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2. Rang bei der Kreuzegg Classic

Podest Berglauf
Podest Berglauf

Im Rahmen der Kreuzegg Classic stand am vergangenen Samstag, 25. Mai 2013, auch der traditionelle Berglauf über 12 km und 750 m Höhendifferenz von Bütschwil auf die Kreuzegg auf dem Programm. Schnee- und starke Regenfälle im Vorfeld der Veranstaltung setzten der Strecke stark zu und man fühlte sich in manch einer Passage wie auf einer Rutschbahn. Nach Streckenhälfte, als der Streckenverlauf auf einen steilen Wiesenwanderweg einbog musste ich einsehen, dass ich mit meinen Strassenschuhen nichts mehr ausrichten konnte, in dieser Passage musste ich den späteren Sieger, Berglaufspezialist David Schneider, ziehen lassen. Als Zweitrangierter handelte ich mir auf die Siegerzeit eine Minute Rückstand ein, das Podest komplettierte der tschechische Vorjahressieger Roman Skalsky.

 

Nunmehr steht in zwei Wochen mit dem LGT-Marathon ein erstes läuferisches Highlight der Saison an. Gerne würde ich natürlich meine Vorjahressiege aus den vergangenen drei Jahren verteidigen. Ich freue mich auf die Veranstaltung und hoffe natürlich auf zahlreiche Fanunterstützung entlang der Strecke von Bendern nach Malbun... In diesem Sinne "auf ein baldiges Wiedersehen" bei unseren Landesnachbern im "Ländle"!

 

Grand Prix von Bern 2013

Unterwegs am GP von Bern
Unterwegs am GP von Bern

Bei tollen Wetterbedingungen startete ich am vergangenen Samstag in der Bundeshauptstadt zum GP von Bern über die Distanz von 10 Meilen. In einem hochkarätigen Läuferfeld, welches von Haile Gebrselassie gewonnen wurde, belegte ich als zweitbester Schweizer Läufer mit einer Zeit von 52:15 den zufriedenstellenden 13. Schlussrang. 

 

Die Stimmung entlang der Strecke war auch in diesem Jahr wiederum einzigartig, auch deswegen werden die 10 Meilen von Bern als die schönsten der Welt bezeichnet. Dem kann ich nur zustimmen und ich freue mich auf weitere GP Teilnahmen.

 

Die Rangliste ist unter der Veranstalter Webseite abrufbar.

 

Meinen nächsten Wettkampf werde ich am kommenden Samstag an der Kreuzegg-Classic (Berglauf im Toggenburg) bestreiten. Dies vor allem im Hinblick auf die kommenden Langdistanz-Berglauf-Wettbewerbe. Mehr dazu siehe unter der Rubrik Agenda.

Geglückter Saisonstart am Schluchsee

Zieleinlauf Schluchseelauf 2013
Zieleinlauf Schluchseelauf 2013

Lang ist es her... Seit meinem letzten Wettkampf und der unfallbedingten Zwangspause lagen schon beinahe ein halbes Jahr dazwischen. Umso mehr freute ich mich, dass es endlich auch für mich wieder los ging und ich auch in diesem Jahr am traditionsreichen Schluchseelauf an der Startlinie stehen konnte.

 

Bei nasskalten Bedingungen folgte um 10.10 Uhr der Startschuss über eine Laufdistanz von 18.4 km rund um den Schluchsee. Mit einer Zeit von 59:51 Minuten konnte ich bei der vierten Teilnahme meinen ersten Tagessieg feiern und den damit verbundenen tollen Siegespreis in Empfang nehmen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei Hartwig Potthin und seinem gesamten Team ganz herzlich für die vorzügliche Organisation und dessen unermüdlichen Einsatz bedanken, es war auch in diesem Jahr wiederum eine grosse Freude bei euch zu starten.

 

Ein ausführlicher Bericht und die Rangliste ist unter der Veranstalter Webseite; www.schluchseelauf.com einsehbar.

Zudem schrieb das Boulevard-Blatt-Baden vom Schweizer Sieg am Schluchsee. 

Kurztrainingslager im österreichischen Hittisau

Auf dem Weg zum Hochhäderich
Auf dem Weg zum Hochhäderich

Standortbestimmung im Schnee...

Im Hinblick auf die bevorstehende Berglaufsaison genossen wir Anfangs Mai ein paar trainingsreiche Tage im österreichischen Hittisau. Auch wenn die Ortschaft Hittisau mit einer Höhenlage von 780müM nicht gerade in den Alpen liegt, erstaunte es mich sehr, dass auf den umliegenden Hügeln rund um die Ortschaft noch grosse Mengen an Schnee vorhanden ist und dies Anfangs Mai. So musste ich meine Berg- und Hügelläufe den Gegebenheiten stark anpassen und mich mit den tieferen, schneefreien Regionen zufrieden geben. Dennoch konnte ich zahlreiche Kilometer im hügeligen Gelände abspulen und meine körperliche Verfassung stimmt mich zuversichtlich auf die bevorstehenden Wettkämpfe.

Blick auf Hittisau
Blick auf Hittisau

Am kommenden Sonntag werde ich nach meiner längeren, unfallbedingten Zwangspause beim internationalen Schluchseelauf in die Saison starten. Gefolgt vom GP Bern und der Kreuzegg-Classic, steht Anfangs Juni mit dem LGT-Marathon der erste Bergmarathon an. 

Kreuzbeinbruch

Ende Januar zog ich mir nach einem Sturz einen Bruch des rechten Kreuzbeins zu. Dies wurde nach einem MRI Untersuch von Mitte Februar festgestellt. Nach einer mehrwöchigen Zwangspause und zahlreich verbrachten Aquafitstunden konnte ich nun das Lauftraining wieder aufnehmen.

 

In den kommenden Wochen muss ich mich sicherlich noch in Geduld üben und darf nichts überstürzen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es nun wieder aufwärts geht. Mein Frühjahrsziel mit den Marathon-Schweizermeisterschaften in Zürich muss ich aus genanntem Grund aus meiner Planung streichen, doch ich habe mir bereits neue Ziele gesetzt und möchte mir im Juli einen langjährigen Traum erfüllen. Zu diesem Traum möchte ich mich an dieser Stelle noch nicht weiter äussern, denn dazu muss erst einmal wieder alles wunschgemäss verheilen und meine Form ein ansprechendes Niveau erreichen.

 

Gerne informiere ich zu gegebener Zeit weiter über meinen Saisonverlauf und meine Ziele!

 

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Die "Würfel" sind gefallen

Der  Zürich Marathon vom 7. April wird mein erster grosser Wettkampf im Jahr 2013 werden. An den Marathon von Zürich habe ich sicherlich gute Erinnerungen; so wurde ich bei meinen bisherigen Teilnahmen in den Jahren 2009 und 2012 Vize Schweizer-Meister im Marathon. Zudem stellte ich bei der vergangenen Austagung meine persönliche Marathonbestzeit auf. Auch in diesem Jahr wird wiederum die Schweizer-Marathonmeisterschaft im Zürich Marathon integriert sein. In den verbleibenden 10 Wochen bis zum Wettkampf werde ich je nach Form- und Trainingsstand entscheiden, welche Vorbereitungswettkämpfe ich absolvieren werde.

 

Ich freue mich schon jetzt auf zahlreiche Fanunterstützung entlang der Strecke entlang des Zürichsees.

Trainingslager an der Sonne

Vom 16. März - 23. März 2013 bietet das Team von Eitzinger Sports eine Laufwoche in Tossa de Mar an der Costa Brava an. Lust mit Gleichgesinnten eine abwechslungsreiche Sportwoche an der Sonne Spaniens zu verbringen? Als Laufleiter werde ich die Ehre haben, mit euch diese Woche zu bestreiten.

 

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Prosit Neujahr

Liebe Freunde des Laufsports,

der Jahreswechsel ist immer die Gelegenheit, zurück- und vorauszuschauen. Vor allem ist es aber die Zeit zu danken. Danke zu sagen für die vielen schönen Stunden und Momente, welche ich mit Euch im Training und an den Wettkampfstädten verbringen durfte. Die Gespräche, die Freude und die gemeinsamen Leidensstunden; schön war‘s…


Vergelt’s Gott. Ich freue mich auf ein Wiedersehen und wünsche Euch für 2013 Gesundheit und dass all Eure Sehnsüchte in Erfüllung gehen.
 

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Online......

Nun ist sie also da, meine langersehnte Homepage.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Webmaster und Laufkollegen Iwan bedanken, der sich mit unermüdlichem Elan und Einsatz für diese Seite einsetzte und sie schlussendlich verwirklichte. Ich möchte euch hier regelmässig über meine sportlichen Geschehnisse informieren.

 

Rückblickend darf ich auf eine äusserst erfolgreiche Laufsaison 2012 zurückblicken. Nebst zwei Schweizermeisterschaftsmedaillen über die Halb- und Marathondistanz gehörten sicherlich die Siege bei der Tour de Tirol und auch beim LGT Marathon zu meinen Höhepunkten. Daneben resultieren ein zweiter Rang beim Zermatt Marathon und ein vierter Platz bei der Langdistanz-Weltmeisterschaft anlässlich des Jungfrau-Marathons.

 

Mein Fokus ist ab jetzt auf die im Jahr 2014 stattfindende Leichtathletik-Europameisterschaft ausgerichtet. Dabei gilt es die von Swiss Athletics geforderte Marathonlimite zu unterbieten, um mich schlussendlich für den Grossanlass in Zürich qualifizieren zu können.

 

All jenen, die mich auf diesem Weg in irgendeiner Form unterstützen, meinen langjährigen Sponsoren und Partnern, gehört an dieser Stelle bereits jetzt ein grosses Dankeschön auszusprechen.

 

Ich freue mich auf die Herausforderung und werde alles unternehmen, um meinen Traum von einer Meisterschaftsteilnahme im eigenen Land zu verwirklichen.

 

Nun wünsche ich allen eine schöne verbleibende Adventszeit - und schon bald eine tolle Bescherung unter dem Weihnachtsbaum.

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